Lokomotiven (FX Schmid)

F.X. Schmid II/76 • ca. 1965 • Titel: TEE • Die archaische Gestaltung der Karten deutet es schon an: Dieses ist das erste Lokomotiven-Quartett überhaupt! Das Spiel schaut nicht gerade nach Kinderspaßvergnügen aus und auch die Benennung der Loks (z.B. „Preußische Staatsbahn Baujahr 1918“) ist mehr was für Eisenbahn-Puristen. Andererseits, ich mag diese morbiden Farben und rußgrauen Technikungetüme.

Mit diesem Quartett wurden die Weichen für zahllose nachfolgende Lok- und Eisenbahnquartetts gestellt… Über 300 davon sind hier mit viel Kennerschaft aufgelistet: www.bahnwahn.de (dazu tonnenweise weitere Infos und Bilder für Eisenbahn- und Modellbahnfreunde). • Seltenheit: ◊◊◊ Wert: €€

6 Gedanken zu “Lokomotiven (FX Schmid)

  1. In unserer ganzen Quartettsammlung haben wir nur zwei Quartettspiele mit Loks – einmal eines mit Dampflokomotiven von Nürnberger Spielkarten aus den späten 70er-Jahren (mit der gleichen Rückseite wie das hier im Quartettblog auch vorgestellte Quartett „Schnittige Schlitten-Quartett“ von Nürnberger Spielkarten), sowie ein Quartett aus den frühen 80er-Jahren mit dem Titel „PS auf Schienen“ von FXS aus der Super-Mini-Reihe.

    • Das erstere habe ich auch (letztem Sonntag auf einem Flohmarkt für einen Euro gekauft), interessanterweise ist dies mal ein Quartett von Nürberger Spielkarten mit komplett eigenständiger Kartengestaltung. Das Rückseitenmuster ist zumindestens bei meiner Ausgabe falschrum gedruckt!

      • Hallo Chris,
        da hast du aber wirklich ein Schnäppchen gemacht auf dem Flohmarkt; denn für nur 1Euro bekommt man dieses Spiel, zumindest bei Ebay, wohl eher nicht…! Davon mal abgesehen, daß es sowieso nur relativ selten dort angeboten wird. Bei unserer Version dieses Spiels ist auch die Rückseite verkehrtherum aufgedruckt (ist vieleicht ein Standardfehler bei dieser Ausgabe gewesen). Übr.: Es gab exakt dieses Spiel von Nürnberger Spielkarten auch noch in einer Variante mit großformatigeren Karten und einem anderen Rückseitenmotiv (dunkelblauer Hintergrund mit einer stilisierten weissen Uralt-Lok) aber komplett identischem Kartensatz. Meines Wissens waren auch in beiden Versionen dieses Spiels die beiden Zusatzjoker („guter“ und „mieser Joker“), die der Hersteller Nürnberger Spielkarten damals in dieser Zeit seinen technischen Quartettspielen beifügte, mit dabei.

        Noch eine persönliche Anmerkung: Ich habe erst durch Ebay und dann auch durch manche Posts und Kommentare hier im Quartettblog herausgefunden, das die Quartette von Nürnberger Spielkarten insbesonders aufgrund ihrer wohl so geringen Auflagenstärke heutzutage bei vielen Sammlern so begehrt sind. Da war ich dann schon ziemlich überrascht, da ich und mein Freund das vorher gar nicht wußten. So kenne und hatte ich aus und in meiner Kindheit noch sehr viele Quartette dieses Herstellers und diese waren auch sehr verbreitet in den Läden und Geschäften, wo ich als Kind in den späten 70er-Jahren mit meinen Eltern war (obwohl wir damals nicht in Nürnberg wohnten…). Auf der anderen Seite kannte ich die Quartettmarke Bielefelder Spielkarten aus meiner Kindheit überhaupt nicht und hatte von diesem Hersteller kein einziges Spiel damals.

        Viele Grüsse
        Sandra

  2. Hi
    Ich wohnte in Neuss als Kind, ich kann mich noch daran erinnern, das ein Supermarkt (Ende 60 Seltenheit) Bielfelder Quartette führte, auf SB Karte, daher habe ich welche noch aus den 60er/70er Jahren. Die Nürnberger Quartette lernte ich erst durch das Sammeln der Kartenspiele kennen.

    • Hallo Ottawah,

      ich bin im Raum Darmstadt (Südhessen) aufgewachsen; dort wurden in den späten 70er- und frühen 80er-Jahren in den Spielwarengeschäften und auch den größeren Geschäftsketten eigentlich recht oft auch einige Quartette von der Marke Nürnberger Spielkarten angeboten. Ich bin mir zwar aus meiner Erinnerung nicht mehr hundertprozentig sicher, aber ich meine mich zu erinnern, daß dort damals vor allem die „Toom-Märkte“ recht viele Quartette dieser Marke in ihrem Sortiment hatten.

      Bei der Marke Bielefelder Spielkarten geht es mir da genau umgekehrt wie dir – denn diese habe ich dann erst viel später durch Flohmärkte und Ebay kennengelernt und kannte diese Spielkartenmarke als Kind, wie bereits geschrieben, überhaupt nicht.

  3. Hatte gar nicht geplant, mir Lokomotiven Quartette zu kaufen, aber für 50 cent das Stück habe ich 2 Spiele genommen. FXS von 1967 und 1971 in nur leicht bespieltem Zustand!

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