Superautos (FX Schmid) b

FX Schmid 53222 • 1968 • Titel: Oldsmobile Toronado „Thor“/Ghia • Wer heute noch Automarken wie Monteverdi und Iso Rivolta kennt, hat garantiert als Kind Superautos gespielt! In keiner anderen Quartettserie findet ihr so viele legendäre, großartig designte Sportwagen und überkandidelte Luxusschlitten, dazu außergewöhnliche Prototypen-Klassiker von Pininfarina, Bertone, Ghia & Co. Dies ist nun die erste Ausgabe, die mit schönen Illustrationen und Texten sowie einem inflationären Gebrauch von Bindestrichen bei den Autonamen auffällt. Meine Favoriten: Toyota 2000 GT (als Cabrio in „You only live twice“), Iso Grifo, Dodge Charger und, na klar, der erste Monteverdi. Aber eigentlich jedes Auto im Kartensatz!

Hier eine komplette Auflistung:

  • 1968: Titel Oldsmobile Toronado (36 Karten), AMC AMX mit 7000 ccm und 400 PS
    – Variante: AMC AMX mit 5700 ccm und 280 PS (korrigiert)
  • 1969: Titel Lamborghini Marzal (36 Karten)
  • 1970: Titel Mercedes C 111 (32 Karten)
  • 1971: Titel Ferrari 365 GTB 4
    – Variante: Titel Bergmann Traumwagen, roter Rennsportwagen
    – Variante: als 1972er-Ausgabe mit eckigem Logo (Info v. Reinhard)
  • 1972: Titel Ferrari Dino Flügeltürer, Logobalken reicht bis zu den Fahnen
    – Variante: Logobalken komplett
    – Variante: „Sammlung von 24 Bildern“, Rückseite Suchard Express, 24 Karten, 71er-Kartensatz
  • 1973: Titel Ferrari BB
  • 1974: Titel Maserati Merak
  • 1975: Titel Chevrolet Corvette
  • 1976: Titel Lamborgini Countach, 1a (Lambo Bravo) mit britischer Flagge
    – Variante: 1a mit italienischer Flagge (korrigiert)
  • 1977: Titel Opel Geneve („+ 2 Extra-Karten“)
    – Variante: „32 Blatt + 2 Extra-Karten“
  • 1978/79: Titel Rolls-Royce, Nr. 53210 (Kleinformat) Rückseite Supertrumpf
    – Variante: Rückseite FXS-Standard 12 Autos
  • 1986: Titel Arrow C1, Nr. 50053.8 (Kleinformat, zählt eigentlich nicht mehr zur Serie…)
Die Spiele von 1971 bis 1977 sind im Querformat. • Seltenheit ◊◊ Wert €€-€€€
Gedenken wir Sergio Pininfarini, dem legendären Auto-Designer, dessen elegante Entwürfe die Superautos-Spiele und viele weitere Quartette bereichert haben. Er starb gestern, am 2. Juli 2012.

26 Gedanken zu “Superautos (FX Schmid) b

  1. Hallo Chris,

    vielen Dank an dieser Stelle für die nun komplette chronologische Auflistung aller Spiele dieser „Superautos-Quartettreihe“ von FXS!
    So hatte ich ja vergangenes Jahr bei einem meiner Kommentare zu dem hier bereits schon vorgestellten Spiel dieser Reihe (also der 1972er Ausgabe mit dem Ferrari Dino Flügeltürer auf der Deckkarte) schon eine chronologische Auflistung der Spiele dieser Reihe versucht; lag da aber mit der richtigen chronologischen Reihenfolge bei einigen Ausgaben nicht richtig.

    Was die vorgestellten Superautos der hier vorgestellten Ausgabe von 1968 mit dem Oldsmobile Toronado auf der Deckkarte angeht, gebe ich dir vollkommen recht – das sind eigentlich allesamt „Superautos“ im wahrsten Sinne dieses Wortes! Über die meisten dieser dort vorgestellten Wagen ist wohl auch schon einiges gesagt worden. Allerdings möchte ich hier mal doch noch mal einen Wagen hervorheben – und zwar diese Bertone-Stilstudie Jaguar Pirana – eine sehr tolle und extravagante Stilstudie ist das, wie ich finde! (Ähnelt vom Design irgendwie etwas an den später ja dann auch in Serie produzierten Lamborghini Espada (war ja dann ebenfalls von Bertone designed gewesen)). Dies ist wohl auch eines der wenigen Quartettspiele, in welchem dieser Jaguar Pirana vorkommt.

    Eines noch: Bist du dir sicher, daß der Wagen auf der Deckkarte des 1974er Spiels dieser Reihe ein Maserati Bora ist? Mein Freund meint nämlich, dies müßte ein Maserati Merak sein (auch aufgrund der Felgen, die in der Regel damals das Modell Merak hatte). Der Maserati Bora und der Maserati Merak waren ja optisch (allerdings nicht motorisch) fast baugleich. Unterscheiden kann man sie allerdings optisch an der Heckklappe (= Motorhaube, da der Motor bei diesen Modellen ja hinten war); dies ist aber auf der Aufnahme des Wagens auf jener Deckkarte leider nicht zu erkennen. Aber, wie geschrieben, die Felgen sprechen hier eher für das Modell Merak.

    Viele Grüsse

    Sandra

    • Hallo, nee, bin mir nicht sicher, es könnte auch der Merak sein. Das Bild ist im Spiel nicht enthalten. Mal schauen, ob ich es noch in einem anderen Quartett finde. Ich hab zwar diese Ausgabe, jedoch dummerweise ohne dieses Titelblatt…

  2. der Maserati auf dem DB vom 1974er Superautos it ein Merak!
    Im 1974er Sportwagen Quartett ist dieser aber als Bora ausgegeben.
    Stimmt, an den Felgen kann man diese Modelle unterscheiden, aber auch am Heck, da beim Merak die hinteren Stegen nicht wie beim Bora verglast sind!
    Gruß,
    Günter

  3. Es ist definitiv ein Merak! Der Merak wurde in einigen Quartetts als Bora betitelt. Die Redakteure damals hatten oft selber kaum Ahnung…
    Der Jaguar Pirana wurde 1967 vorgestellt. Da hat Sandra Recht, in den anderen Quartetts ist er glaub ich nirgendwo enthalten. Der Espada von Lamborghini wurde 1968 präsentiert, allerdings war dessen direktes Vorbild die Studie „Marzal“. Sie zeigte sich im März 1967 das erste Mal der Öffentlichkeit.

    Gruss Jens

    • Ihr habt recht, es ist ein Maserati Merak. Die hintere Partie kann man zwar nicht klar erkennen, aber der Bora hat eine etwas andere Front und einen schwarzen Seitenstreifen. Wie Günter schreibt, das Foto ist in einem Sportwagen-Quartett drin, und zwar als Maserati Bora…

  4. Der Espada basiert stilistisch definitiv auf dem Pirana. IMO sogar mehr als das, da wurde das Design bis hin zu Details wie den Lüftungsgittern in der C-Säule, der Glasscheibe im Heck oder der Dopelscheinwerferfront recht schamlos übernommen. Sicher sind die Proportionen teilweise ein wenig anders. Das dürfte aber vor allem daran liegen, dass beim pirana der riesige V12 des E-Type überbaut werden musste, was für diese bucklige Haube sorgt. Ich persönlich mag es bei den meisten Autos nicht so gerne, wenn der Knick von der haube in die A-Säule tiefer liegt als der höchste Punkt der Motorhaube. Da ist mir das sportlich-knackige haubendesign des Espada deutlich lieber.

  5. Die Ähnlichkeiten zwischen Pirana und Marzal kommen nicht von ungefähr. Da man nicht alles im Kopf haben kann, hab ich mal nachgelesen und alles wieder aufgefrischt. Beide Studien entstanden zur selben Zeit und wurden von M.Gandini (Bertone) gezeichnet. Demnach stimmt beides, der Espada hat sowohl den Marzal, als auch den Pirana als Vorbild gahabt. Da der Marzal jedoch zu extrem in seinen Details war, entschied man sich beim Bau des Espada für die konservativen Linien und orientierte sich mehr am Pirana, um die Lamborghini Kundschaft nicht zu verschrecken. Die gleichen Merkmale zwischen Espada und Pirana sind also kein Ideenklau, sondern lediglich die Umsetzung von eigenen Zeichnungen. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, da jeder ein eigenes Empfinden hat. Das ist auch gut so. Es gibt viele Autos, die mir als Kind gar nicht gefielen, heute find ich sie teilweise wunderschön. So ändert sich das eben

    Gruss Jens

  6. Hallo Jens,

    das war meinerseits missverständlich formuliert. Von Ideenklau wollte ich gar nichts sagen, mir war auch bewusst, dass das alles Gandini-Entwürfe waren.
    Meine Intention war eher eine andere: man schwärmt ja heutzutage ganz gerne von der guten alten zeit, wo jedes Auto so unverwechselbar aussah und jede Marke ihr ganz typisches Design hatte.

    Und das stimmt eben so nicht, IMO. Vor allem die 60er und 70er, teilweise schon die 50er, teilweise noch in die 80er und 90er hinein, waren vor allem dem Diktat der Design-Schmieden unterworfen. Und da wurden a) die Designs mitunter recht wild den einzlenen marken „zugeteilt“ und b) konnten sich die Designer auch nicht alle zwei Wochen ein neues Mega-Design aus den Fingern ziehen, teilweise exzessives Recycling war angesagt. Und so wurde das gleiche Design einmal eben als Jaguar (auch wenn das natürlich nie mehr als ein Prototyp sein sollte) und einmal als Espada verkauft.

    Viele dieser Designs sind sicher genial. Dass wir sie aber unverrückbar bestimmten Marken zuordnen, liegt eher an unserem Gehirn, als dass diese Designs faktisch durch ihre Merkmale tatsächlich nur von dieser Marke sein könnten. Der Stratos ist so ein Beispiel – genial, aber was daran ist wirklich typisch Lancia?

    Oder wenn wir bei Gandini bleiben wollen: Es halten sich hartnäckig Gerüchte, und da dürfte sicher auch was dran sein, dass der Cizeta eigentlich nur eine von Lambo abgelehnte Diablo-Designvariante ist. Oder Gandinis Khamsin: IMO optisch famoses Auto, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass vor allem der hintere Teil nicht ganz ordentlich vom älteren Lancia Fulvia 1600hf Competizione „inspiriert“ wurde, wie bewusst oder unbewusst auch immer. Dabei ist der HF noch nicht mal ein Gandini-eigener, sondern ein Tjaarda-Entwurf.

    Oder das DeTomaso-Zonda-Einzelstück. Wunderwunderschön, aber letztendlich nur eine Interpretation des Ghibli-Designs. Typische DeTomaso ist daran eigentlich nichts.

  7. Hallo zusammen,

    ich habe mit sehr viel Interesse die letzten Kommentare hier gelesen und habe mir mal einige Quartettespiele unserer Sammlung herausgesucht, um auf den Modellbildern dort, diese Ähnlichkeiten bezüglich des Design der hier genannten Studien- und Serienmodelle jener Zeit zu vergleichen… da ist schon was dran, das ist wahr! Nur diesen De Tomaso Zonda habe ich bislang noch nicht gefunden, ich weiß aber, daß der in irgendeinem Quartettspiel unserer Quartettsammlung drin ist… die Frage ist jetzt nur, in welchem Quartett?

    Mir persönlich gefällt eigentlich generell das Design der Stilstudien und Serienmodelle der Wagen, die so zwischen 1965 bis 1980 hergestellt wurden besser, als das Design der später produzierte Fahrzeuge bis hin zu den ganz aktuellen Modellen. Natürlich ist das aber alles Geschmackssache, das ist klar.

    Was die Unterschiedlichkeit (bzw. Nicht-Unterschiedlichkeit) im Design von einzelnen Marken angeht, so kann man zumindest schon, so finde ich, ganz grob sagen, daß es da schon gewisse Leitlinien gab – wie bspw. das eher kantige Design in den 70er- und frühen 80er-Jahren und dann später von den 90er-Jahren bis heute dieses wieder eher rundliche Design. (Es gab und gibt natürlich zu jeder Zeit Ausnahmen; aber diese bestätigen ja bekanntlich die Regel…)
    Wobei es einige Automarken gibt, wie bspw. Mercedes oder BMW, deren Modelle man in der Regel sofort den jeweiligen Herstellern zuordnen kann, ganz gleich, aus welchem Jahrzehnt sie stammen (vor allem auch wegen des recht typischen Kühlergrills bei diesen beiden Marken). Oder bspw. das amerikanisch anmutende Design der Opelmodelle – insbesonders der Modelle aus den 60er- und 70er-Jahren – die so ihren amerikanischen Mutterkonzern GM nicht leugnen konnten… Oder auch jenes ganz typische das Grunddesign des Porsche 911, das sich ja in den letzten Jahrzehnten prinzipiell nur marginal verändert hat.
    Bei anderen Automarken wird die sofortige Zuordnung dann aber teilweise etwas schwieriger. Vor allem heutzutage, wo ja soviele Automarken einander aufgekauft habe – also praktisch zusammengehören – kommen heute ja manchmal vom Design fast komplett identische Modelle von (vermeintlich) verschiedenen Marken auf den Markt.

    Zu dem Lamborghini Espada noch kurz Folgendes:
    Ende der 90er-Jahre habe ich so ein Modell mal in Darmstadt im alltäglichen Strassenverkehr fahren sehen (in der Lackierung hellgrün-metallic) – das ist schon ein klasse Wagen gewesen! (Auch gut geeignet für einen Familienausflug, da der Wagen dafür ja genug Platz bietet… was bei einem Lamborghini ja sonst eher selten der Fall ist…)

    Für die Modellautofreunde unter euch sei hier noch angemerkt, daß es von dem Lamborghini Espada auch mal ein sehr schönes Modell von Siku gab (in diversen Farbvarianten und sogar in einer – zugegebenermaßen recht schrägen – Version als „Feuerwehr-Renndienst(!)“-Fahrzeug mit Löschkanone auf dem Dach!).
    Sehr kultig ist auch das Lamborghini Marzal-Modell von Matchbox aus der „Superfastreihe“ jener Tage.
    Darüberhinaus stellte die italienische Modellautomarke „Politoys“ in den späten 60er- und 70er-Jahren auch sehr schöne größere (1:43) Automodelle, insbesonders auch von Stilstudien aus dieser Zeit, her; wie u.a. auch ein Modell des Lamborghini Marzal und des Jaguar Pirana.

    Viele Grüsse

    Sandra

  8. ich muss/will dazu auch noch was loswerden, aber ich bin in wenigen Minuten weg und komme erst Sonntag wieder. Melde mich dann zurück. Ich weiss auf die Schnelle auch nicht, in welchem Quartett der DeTomaso Zonda drin ist (ob er überhaupt irgendwo drin ist?), aber ich finde ihn auch sehr schön und dem Ghibli wirklich sehr sehr ähnlich. Bei den beiden DeTomaso Studien „Montella“ und „Pampero“ bin ich mir aber recht sicher, dass sie nirgendwo enthalten sind.

  9. Hallo, der Zonda ist – wie passend – sogar in einem der Superauts-Quartetts vertreten. Ich habe nur eines (bin kein Sammler) und mangels Deckblatt kann iche s nicht sicher sagen, aber zusammen mit Chris‘ Hilfe stellte sich heraus, dass es die 73er-Variante mit dem gelben BB auf dem Deckblatt ist.

    Die Aufnahme im Quartett habe ich sonst nirgendwo gefunden, auch nicht bei Google oder Bing. Ist im prinzip genau dieses Auto hier (Genf 1971),
    (http://www.carstyling.ru/resources/studio/large/1971_Ghia_DeTomaso_Zonda_05.jpg)
    allerdings in einem anderen Winkel, wo es noch besser aussieht. Bei Interesse scanne ich das mal. Leider hat er – warum auch immer – auf dieser Karte nur lumpige 210 PS und fährt nicht mal 200.

    • Hallo,

      vielen Dank für diese Information! Ich habe dann gleich mal besagtes „Superautos-Quartett“ von FXS mit dem Ferrari 512 BB auf der Deckkarte herausgesucht – stimmt, da ist der De Tomaso Zonda drin! Hier ist es auch überaus praktisch, daß in selbigem Spiel auch der Maserati Ghibli vorkommt, da kann man dann diese Modelle sofort und direkt miteinander vergleichen. Da ist tatsächlich was dran – so ähneln sich diese beiden Modelle schon sehr von ihrem Design. Dies war mir vorher noch nie so aufgefallen.
      Übr. das Bild des De Tomaso Zonda, zu welchem der oben genannte Link führt, ist auch recht schön; so aus einer etwas anderen Perspektive fotografiert als die Aufnahme dieses Wagens in besagtem Quartett (vermutlich ja aber sogar von der selben Ausstellung).

      Viele Grüsse

      Sandra

      • Hallo Sandra,

        wie gesagt: Verlinktes Bild und Quartett-Bild sind genau ein und dasselbe Auto (gibt ja eh nur einen Zonda) uns zeigen es bei der erstmaligen Präsentation auf dem Genfer Autosalon 1971.

        Der Zonda sollte übrigens durchaus mehr als ein Prototyp werden, es wr ursprünglich als zweites Modell für den US-Verkauf gedacht. Ford lehnte allerdings ab, bald darauf wurde ja die komplette Verbindung zu deTomaso gekappt. Warum der Zonda nicht trotzdem in Serie ging, entzieht sich meiner Kenntnis. Dürfte vor allem am Longchamp gelegen haben, der als luxuriösere Pantera-Variante „geistig“ schon vor dem Zonda entstand, aber erst 1973 als Prototyp gezeigt wurde.

        Außerdem wäre das Design des Zonda, so schön es auch sein mag, in den 70ern doch schon etwas veraltet gewesen.

        • Hallo iosgaming, Jens und Ottawah,

          ja, der De Tomaso Zonda war schon eine recht schöne Stilstudie gewesen; und es eigentlich schade, daß dieser Wagen dann damals nicht noch in Serie produziert wurde ( …und für 40.000DM – so ist es in besagtem „Superautos-Quartett“ von 1973 ja tatsächlich angegeben – konnte man den damals als Einzelstück bestimmt auch nicht kaufen… diesen Kaufpreis hat sich damals wohl ein Redakteur von FXS ausgedacht… eine „Nicht bekannt-Preisangabe“ auf dieser Karte, wäre hier wohl sinnvoller gewesen).

          Was den De Tomaso Longchamp (der ist ja auch in einigen der damaligen Quartettspiele drin) angeht, so gefällt mir dessen Design nicht so gut.

          Was diese „200km/h-Geschichte“ angeht, so bin ich selbst am Steuer noch nie so schnell gefahren… (das schafft mein Auto gar nicht…). Ich finde so ab 160km/h auf der Autobahn ist man schon verdammt schnell unterwegs und muß da schon ziemlich aufpassen und schnell reagieren können, mit Blick auf das, was da so vor einem passiert (da gebe ich Ottawah recht). Mein Wagen würde zwar so ca. 190km/h Spitzengeschwindigkeit fahren, aber so ab 160km/h gibt die Frontscheibe meines Wagens so seltsame knarzende Geräusche von sich, und ich habe dann Angst, daß die mir bei noch höheren Geschwindigkeiten reißt oder Ähnliches…

          Viele Grüsse

          Sandra

  10. Hi
    „fährt nicht mal 200 km/h“
    bist du schon mal mit 200 Sachen (km/h) auf der Autobahn gefahren? Ich war nur Beifahrer und totalen Schi.. gehabt. Du musst ja soweit vorraus schauen und denken was eventuell die Vorderleute machen. Meiner Meinung nach sind die heutigen Fahrzeuge alle Übermotoriesiert, sieht man auch an den Quartetten, damals konnte man mit 200 km/h noch recht gut stechen, heute, ne Lusche hast du. Trotz alledem schön sehen diese Schlitten aus, gerade die aus den 60er und 70 er, Mein Liebling war der Bizzarini im Traumwagen Quartett von FX Schmidt.
    So noch einen sonningen Abned für euch und falls ihr morgen auf einen Flohmarkt rum stöbert viel Erfolg.
    Ottawah

  11. Hallo zusammen, bin wieder da.
    Es stimmt tatsächlich, dass die Designer damals schon irgendwie ihre Ideen den Herstellern aufdrückten.Ob und wie es dann umgesetzt wurde, war eine andere Frage, aber immerhin entstanden so Ähnlichkeiten zwischen unterschiedlichen Studien, die für unterschiedliche Hersteller gebaut wurden-siehe Pirana und Marzal/Espada. Die Handschrift einzelner Designer war unverkennbar, egal für welchen Hersteller sie zeichneten.
    Der Cizeta Moroder ist übrigens ein halber Lambo Diablo. Ein ehemaliger Ingenieur der Entwicklungsabteiung von Lamborghini kündigte und baute danach sein eigenes Auto. Als Designer nahm er Gandini ins Boot, der zur selben Zeit den Diablo kreierte, Daher stamt die grosse Ähnlichkeit zwischen Moroder und Diablo. Allerdings setzte sich der Moroder nicht durch und verschwand wieder.

    Hallo ottawah,

    klar, 200kmh sind schon schnell, aber in der heutigen Zeit ist das wohl ganz normal und nichts besonderes mehr. Wer es eilig hat, der rauscht eben mit 200 über die Autobahn. Also Angst hatte ich dabei noch nie.

    • Gnarg, aus Versehen längeren Text gelöscht. Daher nur noch mal ein Aspekt: Die Vielschichtigkeit eines typischen Designer-Autos zeigt sich IMO sehr schön am Ferrari 308 GT4.

      Das war ja der erste „moderne“ (und iirc bis dato einzige) Ferrari, dessen Design nicht an Pininfarina, sondern das Bertone-Studio vergeben wurde. Bis heute wird der gerne als Bertone-eigenes Design aufgeführt, dabei ist es ebenfalls ein Gandini-Werk (der arme Mann kam Ender der 60er/Anfang der 70er irgendwie nicht viel zum Schlafen).

      Der GT4 galt ja als typisches, eher eckiges Bertone-Design, der zwischen den ganzen rundlichen Pininfarina-Ferraris ziemlich hervorstach. Trotzdem war er durchaus gekonnt der typischen Ferrari-Formensprache angepasst. Aucgh ohne Fünfstern-Felgen und Ferrari-Emblem ist er IMO eindeutig als Ferrari-Modell indentifizierbar.

      Gandini bewies damit auch seine Flexibilität, denn trotz des sehr ähnlichen Konzepts (2+2-Sitzer als Eibnsteigsmodell) hatte der ebenfalls von ihm stammende Lambo Urraco eine gänzlich andere Formensprache.

      Und dann war der 308 Gt4 dann doch irgendwo wieder „nur“ Recycling: Wer genau vergleicht, erkennt sehr große Ähnlichkeiten zur Linienführung eines „aufgeblasenen“ Lancias Stratos – selbstverständldich auch ein Gandini-Entwurf.

      • Gerade die Bertone-Designs von Gandini sind sich sehr ähnlich, eben die 100%-ige Definition der 70er-Keilform! Lamborghini Uracco, Silhouette, Fiat X 1/9, Lancia Stratos, Ferrari Dino 308 GT4, alle von Gandini, haben sogar die gleichen Türschlösser… Erwähnte ich, dass ich diese Autos allesamt extrem toll finde?

        • Hallo Chris,

          mir gefällt jenes 70er-Jahre-Keildesign dieser von dir hier aufgezählten Sportwagen auch. Weitere sehr markante Beispiele für ein extremes Keildesign aus dieser Zeit sind auch die Stilstudien Maserati Boomerang und Lamborghini Bravo.

          Nochmal kurz zurück zu der 73er „Superautos-Quartettausgabe“ von FXS (Deckkarte Ferrari 512 BB) bezüglich der Marke De Tomaso: Mir ist beim Durchschauen der Spielkarten dieses Spiels noch aufgefallen, daß in diesem Quartett ja insgesamt ganze vier(!) De Tomaso drin vorkommen – nämlich Longchamp, Mangusta, Zonda und Pantera. Dies finde ich schon überaus bemerkenswert! Mir fällt nämlich so auf Anhieb kein weiteres Quartett ein, in dem so viele De Tomaso vorkommen. Auch dieser Umstand macht, so finde ich, diese 73er-Ausgabe dieser sowieso schon genialen Superautos-Quartettreihe zu etwas Besonderem. Ansonsten ist ja in Autoquartettspielen aus dieser Zeit meistens immer nur ein De Tomaso enthalten – nämlich der Pantera; dieser (zugegeben zwar eine klasse Auto) dann aber auch recht häufig und in den verschiedensten Aufnahmen und an den unterschiedlichsten Aufnahmeschauplätzen fotografiert.

          Viele Grüsse

          Sandra

  12. Hallo,noch ein kurzer Nachtrag zum Jaguar Pirana :
    Ich hätte drei Bücher der tollen Reihe „Style Auto“ aus den 60er-Jahren zu verkaufen,in diesen Büchern wurden regelmäßig die neuesten Entwürfe der Designer vorgestellt,sowohl Studien als auch Serienwagen.
    Traumhafte Bilder im damaligen Style und viele Infos.
    In einem der Bücher ist u.a. auch ein Artikel über den Pirana mit vielen Bildern drin.
    Bei Interesse einfach kurz melden.
    LG…..Tobias

    (Hinweis: die E-Mail-Adresse ist wiendl4(at)aol.com)

  13. Pingback: Superautos (FX Schmid) « Quartettblog

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s