Sportwagen (FX Schmid) d

Das Autoquartett Sportwagen von FX Schmid München mit der Nummer 52522 zeigt Porsche 911 in orange, Jensen Interceptor, Mercedes 350 SL, VW Scirocco und weitere 70er-Jahre Youngtimer.FX Schmid 52522 • 1975 • Titel: Porsche 911 S • Es wird mal wieder Zeit, einer der schönsten, beliebtesten und am längsten laufenden Autoquartett-Serien einen Blogbeitrag zu widmen! Die Sportwagen-Quartette von FX Schmid bestehen durchweg aus tollen Autos, die sich heute jeder vernunftbegabte Oldtimerfan (falls es sowas gibt) in seine Garage stellen würde. Die sehr lebendigen Bilder – Werbefotos, Messe-Aufnahmen und ein paar Parkplatz-Schnappschüsse – versprühen ein kräftiges 70er-Jahre-Aroma. Ein paar Highlights aus subjektiver Sicht: der Jensen Interceptor II in strahlendem Orange, ein Manta GT/E in Gelb mit mattschwarzer Motorhaube, ein beiger Benz 350 SL mit modischer Kopftuch-Trägerin und ein zitroniger Jaguar E auf babyblauem Grund –„echt stark“!

Hier nun eine Auflistung der 52522-Sportwagen-Quartette mit echten Farbfotos:

Ab 1978 (SST-Serie) lautete die Artikelnummer 52510. Später galt diese Nummer für die Quartette Turbos bzw. Turbo-Power, ebenfalls sehr tolle Spiele.

Und hier die Mini-Quartette ohne Nummer (bei der Datierung bin ich mir nicht ganz sicher):

  • ca. 1977: Sportautos, Titel Porsche RSR (Quizmeisterrahmen)
  • ca. 1978: Porsche 930 Turbo (Supertrumpf auf blau)
  • ca. 1980: Ford Mustang (Supertrumpf auf rot)
  • ca. 1981: Sbarro Ford GT 40 (Supertrumpf auf gelb)

Die älteren Ausgaben mit colorierten Schwarzweißfotos sind hier aufgeführt. • Seltenheit: ◊◊◊ Wert: €€€

Advertisements

13 Gedanken zu “Sportwagen (FX Schmid) d

  1. Moin!

    Die Spiele find‘ ich natürlich auch klasse, weil sie viele meiner Traumwagen enthalten. Ein must-have!
    Der SL ist übrigens keiner – es handelt sich um das gegenüber dem SL verlängerte, stilistisch etwas polarisierende Coupé, genannt C107 SEC.

    Gruß,
    Mischa

  2. Hallo Mischa et al.,

    kleine Korrektur: Der C107 hieß SLC. Erst der Nachfolger C126 hieß SEC.

    Aber ad rem: Es ist ungewöhnlich, dass Bild und Text hier bei einem FXSchmid-Quartett nicht zusammen passen, denn im Gegensatz zu ASS oder Pelikan war man bei den Münchnern normalerweise sehr exakt.

    Mei Favorit aus der tollen FXS-Sportwagen-Reihe ist die Ausgabe von 1976, vor allem wegen schöner Kindheitserinnerungen (seufz!). Und in der 76er Ausgabe ist der SL wirklich ein SL und sogar auf dem Titelblatt abgebildet!

  3. Hallo,

    zu dieser absolut kultigen (hier kann man dieses Wort ja mal wieder benutzen, weil es hier ja wirklich zutrifft!) Quartettreihe „Sportwagen“ von FXS aus den 70er-Jahren, braucht man, so denke ich, nicht mehr viel anzumerken – diese Quartettreihe ist eben einfach klasse!

    Ich habe inzwischen mal in unserer Quartettsammlung nachgeschaut, und habe dabei festgestellt, daß wir fast alle Ausgaben dieser Quartettreihe in unserer Sammlung haben (auch alle „Mini-Quartettspiele“ dieser Reihe).
    Einzig diese erste „SST-Ausgabe“ jener Reihe mit dem Porsche 928 als Deckkartenmotiv haben wir nicht in unserer Sammlung. (Allerdings haben wir hier das entsprechende Pendant „Schnittige Schlitten“ von Nürnberger Spielkarten (von auch ca. 1978; mit einem Plymouth Road Runner als Deckkartenmotiv), welches exakt den gleichen Kartensatz hat, wie jene erste Ausgabe des Spiels „Sportwagen“ aus der „SST-Reihe“ von FXS.)

    Was die einzelnen Deckkartenvarianten (bzw. bei der „SST-Reihe“ auch Spielkartenrückseitenvarianten) bestimmter Ausgaben dieser Reihe „Sportwagen“ hier angeht, so haben wir hier folgende Varianten:

    – Ausgabe von 1970: Deckkartenvariante ohne Tippfehler (also mit dem normalen und korrekten Aufdruck 52522) auf der Deckkartenrückseite

    – Ausgabe von 1972: Deckkartenvariante mit dem Aufdruck „Mit Supertrumpf“

    – Ausgabe von 1973: Deckkartenvariante mit großem FXS-1973er-Logo auf der Vorderseite und nicht neuem FXS-Logo auf der Deckkartenrückseite

    – Ausgabe von 1977: beide Deckkartenvarianten (also „+2 Extrakarten“ und „32 + 2 Extrakarten“)

    – von der zweiten „SST-Ausgabe“ dieser Reihe mit dem BB Mercedes CW 3111 als Deckkartenmotiv haben wir die Spielkartenrückseitenvariante mit der „Supertrumpf-Rückseite“

    Von diesen dann noch späteren (nach den „SST-Quartetten“) Spielen mit der Artikelnr. 52510 haben wir noch das Spiel „Turbopower“ (von 1981; Deckkartenmotiv: Ford Escort RS 1700 T), sowie das Spiel „Turbos – Allen voraus …“ (von 1982; Deckkartenmotiv: Bentley Mulsanne Turbo) in unserer Quartettspielesammlung. – Stimmt dies waren auch noch sehr schöne Spiele!

    Noch ein Anmerkung:
    Dieser Wagen, der auf Deckkarte jener Ausgabe „Sportwagen“ von ca. 1981 aus der „FXS-Mini-Quartettspiel-Reihe“ zu sehen ist, ist kein „echter“ Ford GT 40, sondern ein schweizer Sbarro Ford GT 40. Dieser Wagen selbst ist zwar in jenem „Mini-Quartett“ „Sportwagen“ von ca. 1981 im Spiel selbst nicht enthalten, kommt aber mit exakt diesem dort zu sehenden Foto in dem FXS-Spiel „Cabriolets und Luxus Coupés“ (von 1981; Bestellnr.: 52010; Deckkartenmotiv: Toyota) auf der Karte 1B vor.

    Viele Grüsse

    Sandra

    • Vielen Dank, ich werde den Sbarro Ford entsprechend ändern! Übrigens, wenn man noch die Spiele dazurechnet, die unter anderer (bzw. gar keiner Marke) erschienen sind, kommen nicht nur mindestens dieses Nürnberger-Spiel hinzu, sondern noch ein Sportwagen-Quartett mit 81…-Nr. von ca. 1970 oder später sowie ein Quartett von Homeplay (entspricht dem SST-Spiel von 1979).

  4. Gehört ganz klar zu den Favoriten in Sachen Quartettsammlung!
    Ich hatte fast alle, aber leider einige stark bespielt, so habe ich sie verkauft und kaufe nun hin und wieder Spiele in neuwertiger Qualität. Ist doch schöner, wenn die Karten glänzen und leicht gleiten.
    MfG.,
    G.Frank

    • Hallo Günter,

      du hast hier prinzipiell natürlich recht, aber:
      Quartettspiele aus den 70er-Jahren in einem neuwertigen Zustand zu sammeln, ist dann allerdings nochmal eine besondere Herausforderung!
      … vor allem, wenn man bedenkt, daß es schon so – zumindest bei einigen sehr raren Quartettspielen aus den 70er-Jahren – schwer genug ist, manche solcher sehr seltenen Spiele (mehr oder weniger bespielt hin und oder her) überhaupt für die eigene Sammlung zu bekommen.

      Viele Grüsse

      Sandra

      • Hey, Sandra,
        da hast Du recht, und außerdem ist das Hobby so auch noch teuerer.
        Aber ab und zu gönn ich mir mal so ein Spiel!

        MfG.,
        G.Frank

        • Hallo Günter,

          … um diese ganz Sache dann noch auf die Spitze zu treiben, könnte man auch nur und ausschließlich alte Quartettspiele sammeln, bei denen die Karten selbst noch in durchsichtiger Plastikfolie eingeschweißt sind …!

          … allerdings könnte man sich dann die einzelnen Karten (zumindest bei den komplett und rundherum verschlossenen Plastikfolienverpackungen) nicht mehr ansehen, ohne die Plastikfolie dann doch aufzureissen.

          Allerdings bin ich mir in diesem Zusammenhang nicht sicher, ab wann, bzw. ab welchem Zeitpunkt ungefähr, die Quartetthersteller damit begannen, die Spielkarten selbst ab Werk nochmal in durchsichtige Plastikfolie einzuschweissen. (Ich vermute mal, diese zusätzliche Verpackungsweise der Spielkarten selbst nochmal in Plastikfolie begann vielleicht so ab Mitte der 70er-Jahre; so denke ich nicht, daß dieses Verpackungsverfahren schon bei noch älteren Quartettspielen vor etwa 1970 oder noch früher bereits angewendet wurde. Oder weiß hierzu jemand Genaueres?)

          Viele Grüsse

          Sandra

        • Hallo, kürzlich wurde bei ebay das ASS-Quartettspiel Feuerstühle von 1971 mit originaler Plastikfolien-Banderole angeboten. Vorausgesetzt, es handelt sich hierbei nicht um eine nachträgliche OVP, gibt es diese Verpackungsform also seit mindestens dieser Zeit.

  5. Hallo Chris,

    danke für die Information!

    … nun wäre es noch interessant zu wissen, ob diese Plastikfolien-Banderolen nochmal um die Quartettkarten selbst nun wirklich ab dem Jahr 1971 von ASS verwendet wurden (also falls diese Plastikfolie hier wirklich noch eine echte OVP ist, und nicht eventuell doch nachträglich bei diesem Spiel jener Ebay-Auktion angebracht wurde), oder ob ASS diese Plastikfolie um die Spielkarten vielleicht doch schon in den späten 60er-Jahren als zusätzlichen Verpackungsschutz der Karten verwendete. Bzw.: Ob ASS hier der erste Quartetthersteller war, der diese Plastikfolien als Verpackung nutzte, oder ob andere Spielkartenhersteller diese vielleicht zeitlich noch früher verwendeten.

    Generell zu diesem Thema hat hier zumindest meine Quartettspielesammelerfahrung gezeigt, daß man (in der Regel zumindest) nur äußerst selten Quartettspiele aus den 70ern-Jahren angeboten bekommt, bei denen die Karten in den originalen Plastikhüllen dann nochmal in jener Plastikfolie (oder Plastikfolien-Banderole) eingeschweißt sind. Wenn solche Spiele doch mal irgendwo angeboten werden, dann stammen diese meistens aus Restbeständen von längst vergangenen Geschäftsauflösungen von Spielzeugläden o.Ä.; die danach irgendjemand jahrelang irgendwo eingelagert hatte.

    Wir selbst haben nur ganz wenige Spiele aus den 70ern in unserer Quartettspielesammlung, bei denen die Spielkarten noch in Plastikfolie eingeschweißt sind, und bei denen diese Plastikfolie auch noch nie aufgerissen wurde. Das vermutlich seltenste (hier in diesem Zusammenhang: weil wohl älteste) noch original so verpacktes Quartettspiel unserer Sammlung dürfte wohl das ASS-Quartett 38785/3 „VW / Audi kontra Fiat / Renault“ sein. Um sich bei diesem Spiel die Spielkarten anzusehen, müßte man die Plastikfolie aufreissen (also kaputtmachen). … dies haben wir aber bislang noch nicht gemacht. (Wir kennen aber die einzelnen Spielkarten dieses Spiels von Fotos aus dem Internet.)

    Viele Grüsse

    Sandra

  6. Schlimm, wenn man sein Quartett noch nicht einmal öffnet, weil man die Folie zerstören müsste. Mal ehrlich: ist das nicht irgendwie bescheuert? Wofür kaufe ich es überhaupt? Sicherlich solles jeder so machen, wie er es möchte. Normal im klassischen Sinne ist es aber sicher nicht, sondern vom ärztlichen Standpunkt aus behandlungsbedürftig.

    • Hallo Dr. Schneider 😉

      Zum Einen und vorab: … nun ja, wer oder was ist denn schon „normal“ im klassischen Sinne … ?

      Bzw.: wer meint in Sammlerforen und Sammlerblogs, in denen es – wie bspw. hier im Quartettblog – um teilweise minimalste Abweichungen von Varianten etc. geht, und in denen sich vornehmlich erwachsene Menschen, über solche – für wohl weit mehr 99% der Weltbevölkerung – „nichtige“ Details mit gleichgesinnten Sammlern austauschen, „normale“ Menschen (wohlgemerkt im „klassischen Sinne“(!)) (finde diese Kategorisierung so „lustig“, weshalb ich sie hier nochmal wiederhole) zu finden, der ist hier wohl falsch.

      Richtig ist allerdings – „sicherlich soll es jeder so machen, wie er es möchte“.

      Und wenn Leute (wie mein Mann und ich bspw.) eine Quartettspiel aus den 70ern, welches noch in der originalen Folie eingeschweißt ist, diese aus Sammler- und auch Sammlerwerterhaltungsgründen(!) einer Sache nicht öffnen, dann ist dies hier vielleicht – zugegebenermaßen – eine extreme Form des Quartettspielesammlens, aber keinesfalls ein Anzeichen einer psychischen Störung!

      Also nichts für ungut, aber ich lasse mir hier kein psychologischen Krankheitsbild unterstellen, nur weil wir ein paar alte und nostalgische Quartettspiele Zuhause habe, die wir (aus oben angeführten Gründen) nicht aus der OVP-Folie entnehmen möchten.

      Pathologische Grüsse

      Sandra

      P.S.:

      Auch das Wörtchen „schlimm“ ist kein objektiver Gradmesser und nicht pauschal anwendbar, sondern ein rein subjektives Empfinden einer bestimmten Person. (Dies aber nur mal so am Rande.)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s