3 Werbequartette (Renault, Audi, Lufthansa)

Im Rahmen der jährlichen Quartettblog-Serie „Werbequartette“ möchte ich mal wieder drei schöne Stücke präsentieren, von denen jedes auf seine Art hochinteressant ist:

Das Renault-Jubiläums-Quartett "100 Renault Century" zum 100. Geburtstag enthält Renault Dauphine, R4, R16, Renault Alpine, Espace und viele andere französische Klassiker im Trumpfquartett.Das Renault Jubiläums-Quartett • Renault (o. Nr.) • ca. 1999 • Titel: Rückspiegel • Dieses feine Autoquartett zum 100. Geburtstag von Renault wär noch gelungener, hätte man einen der zahlreichen Klassiker der Marke auf den Titel gestellt. Als Kandidaten würden sich zum Beispiel Renault Dauphine oder Floride, R4 oder R16, die vergessenen R17 oder R30, Alpine Renault oder wenigstens der kleine R5 eignen, die sich hier von ihrer allerschönsten Seite zeigen. Tolle Auswahl, wunderbare Fotos – aber dieses Deckblatt…! • Seltenheit: ◊-◊◊ Wert: €-€€

Das Audi-Autoquartett mit dem Avus quattro ist von FX Schmid München und enthält Urquattro, Walter Röhrl Rallye-Quattro, IMSA Quattro, Audi 100 Coupé, AutoUnion, DKWAudi Quartett • Audi/FX Schmid (o. Nr.) • ca. 1997 • Titel: Audi Avus Quattro • Hier faszinieren besonders die von Walter Röhrl & Co. über die Strecke geprügelten Quattro-Rallye- und Rennmodelle, von denen gleich sieben Stück im Quartett enthalten sind. Dazu kommen schöne Klassiker (nicht nur von Audi, auch von Auto-Union, Wanderer und DKW), zwei Quattro-Studien und diverse Premiummodelle der Jahrgänge 1995 bis 1997 – auf die spießigen 60er- und 70er-Jahre Audi verzichtete man wohlweislich. Anfang der 90er erschienen mindestens drei weitere Audi Werbequartette, die genau wie diese spätere Ausgabe auf den drei „offiziellen“ FX Schmid Audi Quartetten von 1991 bis 1993 basierten. • Seltenheit: ◊◊◊ Wert: €€

Das Lufthansa-Quartett ist Werbe-Flugzeugquartett mit Airbus A380-800, Boeing 747-400, Junkers Ju 52, Super Constellation und Douglas DC10 und hat einen QR-Code zum Download der Lufthansa Quartett-App.Lufthansa Quartett • Lufthansa AG (o. Nr.) • 2011 • Titel: 3 Karten • Ein angemessen elegant gestaltetes Flugzeug-Quartett der deutschen „Premium-Airline“. Die stilvoll in den Firmenfarben Blau-Orange-Weiß gehaltenen Karten zeigen nicht nur die aktuellen Airbus und Boeing, sondern auch viele schöne Flieger aus den Jugendjahren des Jet-Zeitalters. Dies ist übrigens die (ziemlich seltene) Print-Version einer Quartett-App, mit der du auch kartenlos per Smartphone herumdaddeln kannst. • Seltenheit: ◊◊◊◊ Wert: €-€€

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9 Gedanken zu “3 Werbequartette (Renault, Audi, Lufthansa)

  1. Hallo Chris,

    von den drei hier vorgestellten Werbequartettspielen finde ich dieses „Renault Jubiläums-Quartett“ recht ansprechend!
    … übr. war so ein – wie hier auf der abgebildeten Spielkarte 5B jenes Quartett zu sehender – Renault Dauphine einst einmal (in den frühen 60ern) das erste Auto meiner Mutter, als diese damals ihren Führerschein gemacht hatte.

    Bezüglich deiner Bescheibung des zweiten hier von dir vorgestellten Werbequartettspiels „Audi Quartett“ finde ich persönlich die Autos, die Audi in den 70ern gebaut hatte jetzt gar nicht sooo schlimm (im Sinne von spießig). So finde ich, daß bspw. jenes, hier auch von dir abgebildetes, Audi 100 Coupé S von 1971 aus diesem Spiel ein wirklich wunderschönes Auto war.
    Ich gebe dir allerdings recht, daß die Audi 80- und auch die Audi 100-Limousinenmodelle der 70er-Jahre schon etwas bieder daherkamen. Die hatten eben nicht diesen „Coolness-Faktor“*, wie bspw. ein Ford Capri, ein Ford Taunus, ein Ford Granada oder ein Opel Commodore, ein Opel Diplomat, oder eben wie viele BMW-Modelle jener Zeit.
    Dies spiegelt sich auch in meinen Erfahrungen auf Old- und Youngtimertreffen hier in Deutschland wieder – so sind dort heutzutage ja oftmals viele Oldtimer-Fahrzeuge aller großen deutschen Autohersteller vertreten und anzutreffen (also Klassiker von VW, Porsche, Mercedes, BMW, Opel und Ford); nur Audis aus den 70ern findet man dann doch eher seltener auf solchen Treffen. Vor allem die damalige Alltagsautos von Audi aus den 70ern, wie eben alte Audi 80 und ganz normale Audi 100 (also nicht die edleren Audi 100 Coupés) trifft man eher selten an. Anscheinend hielten (oder halten) weniger Leute jene „Brot und Butter Audis“ der 70er-Jahre für erhaltenswert; sodaß hier wohl doch sehr viele dieser Audis in den vergangenen Jahrzehnten dann doch eher in der Schrottpresse gelandet sind, als daß man sie restauriert oder zumindest gut gebraucht erhalten hätte. … schade eigentlich, denn – wie geschrieben – sooo spießig waren diese Audimodelle der 70er nun auch wieder nicht.

    Viele Grüsse

    Sandra

    * mit „Coolness-Faktor“ meine ich hier nicht nur das Auftreten besagter Autos damals in den 70ern, als sie noch neu waren, sondern auch, wie diese Modelle heutzutage von vielen Oldtimer-Fans in der Szene angesehen werden.

  2. Hi Sandra,

    Deine Beobachtung trügt Dich nicht! Ist man auf einem Oldtimertreffen, sticht einem die große Menge an Mercedes-Fahrzeugen sofort ins Auge. Überall stehen 123er und 107er rum. Die liegen auch sehr weit vorne in der Zulassungsstatistik! Der Konkurrent des 123, der Audi 100, ist selten vertreten, obwohl auch in einer großen Auflage produziert!
    Wir besitzen einen 100er der zweiten Generation, wie sie ab 1976 gebaut wurde – insgesamt gute 880000 Stück. Bereits 2009 gab es keine 2000 Stück mehr (in allen Variationen – unserer ist eine zweitürige Limousine, von der nur gut 14000 Einheiten gebaut wurden). Audi hat im Gegensatz zu Mercedes früher auch nichts für seine Klassiker-Besitzer getan – da stellt man sich heute, wo man gemerkt hat, dass so auch eine Bindung zur Marke entsteht, ganz anders dar.
    So richtig cool ist der 100er immernoch nicht. Die meisten Leute laufen an unserem vorbei. Wäre er ein Viertürer, dann täten sie es sowieso. Der wird als spießig betrachtet, obwohl er das eigentlich gar nicht ist, weil er mit Frontantrieb, Leichtbau, 5-Zylindermotor etc. damals aus der Art schlug! Ursprünglich war sogar ein Wankel geplant, um dem RO80 einen Nachfolger zu geben. Man erinnerte sich dann aber daran, dass der Wankel eben durch den RO80 irgendwie negativ besetzt war … naja, schade.
    Wir sind mit unserem Wagen jedenfalls oft die einzigen 100er-Besitzer auf Treffen, und wenn doch mal einer rumsteht, dann mit ziemlicher Sicherheit die einzigen, die einen Zweitürer haben. Es gibt keine Statistik, die zwischen Vier- und Zweitürer aufdröselt, aber in Relation gesehen müssten noch so 25 Stück vorhanden sein – mir bekannt ist eine gute Handvoll. Es sind prozentual sogar deshalb eher weniger, weil es die zweitürige Limousine nur mit Basisausstattung gab, die wurden dann nicht so verhätschelt wie ein teurer CD 5E.
    Preislich liegt ein top erhaltener Typ 43 deutlich unter einem W123, auch wenn sie anziehen. Für den Zweitürer setzen die Fachzeitschriften sogar noch 5% weniger an! Aber wenn man nicht verkaufen möchte, ist einem das ja egal – oder sogar von Vorteil, falls man z.B. mal noch ’nen Avant dazuhaben möchte 🙂
    Und übrigens – wegen „back to topic“ und so: Obiges Audi-Quartett enthält leider keinen einzigen Typ 43, nichtmal den 200 Turbo mit strammen 170PS! Einen Zweitürer findet man – soweit mir das bekannt ist – in keinem einzigen Quartett.

    Gruß,
    Mischa

    • Hallo Mischa,

      dann sind meine Beobachtungen in der deutschen Oldtimerszene, was die Seltenheit von Audimodellen aus den 70er-Jahren anbelangt, also doch nicht ganz verkehrt gewesen.

      Und auch, was diese wirklich auffalllende Häufigkeit von Klassikern von Mercedes auf Oldtimertreffen hierzulande angeht, stimme ich dir vollkommen zu! … da bekommt man bei dieser Anzahl der noch existierenden Modellen von alten Mercedes dann wirklich manchmal den Eindruck, als wäre von diesen Modellen damals nie einer verschrottet worden … 😉 . Nun ja, ich denke, dies hat auch damit zu tun, daß man einen Mercedes (war ja immer schon eine etwas edlere und teurere Automarke, die (in der Regel zumindest) auch qualitativ hochwertige und langlebige Autos baute) eben dann vielleicht doch eher mal aufhebt, erhält und für restaurationswürdig einstuft, anstatt bspw. eben einen Audi aus den 70ern, der dann eher auf den Schrottplatz wanderte.
      Im Umkehrschluß bedeutet dies allerdings eben auch, daß diese Menge an noch vorhandenen Mercedes Klassikern auf solchen Oldie-Treffen dann doch etwas ermüdent ist. Ich möchte hier allerdings auch keinen Halter von klassischen Mercedes abwerten! Denn ich zolle allen Oldtimerbesitzern Respekt, die ein altes Auto (ganz gleich welcher Marke) als Kulturgut erhalten! Dennoch hat man es als Halter von Oldtimer Mercedesmodellen (Ähnliches gilt für BMW- und Porsche-Oldies) schon etwas leichter – vor allem, was die Ersatzteillage angeht! Denn Ersatzteile für klassische Modelle dieser Marken, bekommt man hier teilweise noch vom Hersteller selbst! … okay, die Hersteller lassen sich dies dann aber eben auch einiges an Geld kosten, wenn man bei denen direkt dann alte Ersatzteile ordert. Aber nichtsdestotrotz kümmern sich diese drei großen Automarken wenigstens etwas um ihre eigenen Klassiker der vergangenen Jahrzehnte und auch für die Markenbindung ihrer Kunden.
      Als absolute Negativbeispiele, was die Pflege von eigenen Klassikern angeht, rangieren hier in Deutschland wohl Opel und allen voran auch Ford. Diese beiden großen deutschen Autohersteller haben sich leider nie wirklich um die Pflege ihrer eigenen Klassiker bemüht. Nach Ersatzteilen von älteren Modellen fragt man bei denen vergebens … Und insbesonders Ford war ja in den 90ern ganz vorne mit dabei, als es darum ging, alte Autos verschrotten zu lassen, um sich dann einen ganz neuen „tollen“ Ford Ka (oder sowas in der Richtung damals) zu kaufen …
      Hier bei uns in Südhessen ist ja vor allem immer Opel eine sehr beliebte Automarke gewesen. Amüsant finde ich es immer, wenn man da mal zu irgendwelchen Opeljubiläumsfeiern von Opelvertraghändlern geht, und dann dort auch ab und an ein paar klassische Opel aus den 70ern als Anschauungsobjekt (denn dafür sind sie dann wieder gut genug) aus dem Opelmuseum geholt werden, und man dann manche Leute (oftmals ältere Personen; ab und an aber auch jüngere) sagen hört: ‚Ach, haben die bei Opel doch früher so schöne Autos gebaut‘ … ich denke mir dann immer – ‚ja stimmt; aber was ist denn der Umkehrschluß davon – die neuen Opel sind häßlich …‘ Dies lasse ich jetzt mal so im Raum hier stehen.
      Kurz: Haltern von klassischen Opel- und Fordmodellen (und von klassischen Audimodellen wohl auch, wie du schreibst) bleiben heute nur Teilebörsen, Ebay, Clubs oder Internetforen zum Thema Modellpflege und Ersatzteilbeschaffung für den eigenen Klassiker.

      Dennoch sollte man sich hier generell auch nichts vormachen lassen – den großen deutschen Autoherstellern (bzw. natürlich auch alle anderen großen Autohersteller anderer Länder), geht es letztendlich nur um eine Sache: Um das Verkaufen von Neuwagen (also um Marktanteile im globalen Wirtschaftsmarkt und natürlich letztlich nur um Geld, bzw. um sehr viel Geld). Danach kommt erst mal lange, lange Zeit garnichts; und irgendwo ganz unten bei Punkt XYZ derer Agenda kommt dann irgendwann vielleicht auch mal etwas Positives zum Thema Oldtimerfahrzeuge der eigenen Marke.
      Welche betrügerischen kriminellen Verhaltensweisen aka „Mauscheleien“ hier teilweise an den Tag gelegt werden (eben wegen des Erlangens jener „tollen“ Marktanteile) zeigte z.B. der ADAC-Skandal vor garnicht so langer Zeit – hier war der Autoindustrie sogar nicht mal die Manipulation des „gelben Engel“ für die eigenen Marktvorteile heilig (sic!) … Bzw. auch der aktuelle VW-Skandal wegen der – naja sagen wir mal – etwas „geschönten“ Abgaswerte …

      Dies aber alles mal nur so; d.h., ich möchte hier keine Hetze gegen die Automobilindustrie betreiben, aber ich finde es eben schon irgendwie verwerflich, wie wenig Interesse hier oftmals von Seiten der Autohersteller an den Klassikern der eigenen Marke an den Tag gelegt wurde und wird; und es wirklich nur – und das heutzutage so dermaßen – und auch für die breite Masse – offensichtlich nur noch um die eigenen Marktanteile geht … koste es, was es wolle … aber mal soll ja bekanntlich die Hoffnung nie aufgeben, daß sich hier vielleicht in Zukunft doch mal was bessert.

      Umso erfreulicher finde ich es – nun zu eurem Audi-Klassiker – daß ihr noch so einen Wagen erhalten habt und fahrt!
      Ist dies jenes Audi 100 Modell, welches bspw. in dem hier im Quartettblog bei dem Beitrag zu den „Liliputs-Quartettspielen“ von Berliner Spielkarten oben in jenem Beitrag dort auf der einen Spielkarte zu sehen ist (dort allerdings eben als viertürige Limousine)? Falls ja (ich muß zugeben, daß ich mich mit den genauen Typenbezeichnungen der Audimodelle aus den 70ern jetzt nicht so gut auskenne) – dann habe ich so einen Wagen auch seit Urzeiten nicht mehr gesehen. Respekt! 🙂

      Viele Grüsse

      Sandra

      • Hi Sandra,

        danke für Deine netten Worte. Ja genau, so einer ist das, allerdings nicht mehr aus den 70ern sondern aus 1981 – die facegeliftete Variante.
        Ein Freund und ich haben ihn 2002 aufgestöbert und für 250 Tacken geschossen, incl. Kofferraum voller Ersatzteile. Er ist unrestauriert, aber nicht mehr 100% rostfrei. Am Scheibenrahmen blüht’s sowie an der Kofferraumkante. Der Nachfolger war ja schon vollverzinkt und ist somit ein Auto für die Ewigkeit. Die 5-Zylinder sind eh nicht kaputtzukriegen.
        Einen weiteren Zweitürer hab ich noch hier stehen, das ist die frühe Version. Allerdings muss der komplett restauriert werden. Erstmal aufheben und wegstellen, dachte ich mir – mehr werden’s ja nicht mehr 🙂
        Hier die beiden zusammen:
        Audi 100 C2 2d VFL & NFL

        Gruß,
        Mischa

        • Schick, deine Wagen! Mit spießig meinte ich auch eher die ersten Audi 60, 75 und so weiter, aus heutiger Sicht natürlich auch eine rare und unbedingt schützenswerte Spezies. Bloß, dass sie nicht so ganz in das aktuelle Selbstverständnis der Marke zu passen scheinen.

        • Hallo Mischa,

          vielen Dank auch von meiner Seite für das tolle Foto deiner (bzw. eurer) schönen beiden alten Audi 100! Tolle Autos!!!

          Mir persönlich gefällt zwar vom Design her das ältere Audi 100-Modell (also der weisse Audi hier) etwas besser als der blaue Audi, aber auch der blaue Audi ist sicherlich – so wie du geschrieben hast – ein sehr seltener Oldtimer! Bleibe auf jeden Fall dran, den weissen Audi dann auch noch komplett zu restaurieren; denn, ich denke mal, solch ein Restaurationsprojekt lohnt sich sicher. Zum Einen, da du selbst ja anscheinend ein großer Fan dieser Audimodelle bist, dann machen sie dir sowieso an sich schon Spaß; und zum Anderen, wenn diese zweitürigen Audi 100-Modelle aus jenen Tagen heute wirklich schon so selten sind, dann sind die wenigen, die von diesen Modellen heute nur noch existieren, sicherlich auch eine schöne Oldtimer-Wertanlage für die Zukunft, wenn man diese dann toprestauriert!

          Viele Grüsse

          Sandra

  3. Hallo Chris,

    zum Thema „heutiges Selbstverständnis der Marke Audi“ hast du natürlich recht, daß diese eher bieder daherkommenden 70er-Jahre „Audi-Familienkutschen“, die Audi damals noch baute, heute wohl wirklich nicht mehr dem aktuellen und nun überaus sportlichen Image, welches die Marke Audi heute pflegt (bzw. sich selbst gerne so darstellt) entsprechen.

    Dieser Imagewechsel vom Biedermann zum Sportler begann bei Audi sicherlich schon in den ganz frühen 80er-Jahren mit dem damaligen Audi Quattro-Modell. Spätestens aber, als man dann bei Audi irgendwann damit begann, den Großteil seiner Modellpalette nach deutschen Autobahnen zu benennen (lach), war dieser Imagewechsel dann letztlich wohl wirklich vollzogen.

    So gibt sich die Marke Audi heute und aktuell ja in erster Linie sportlich, bzw. auch überaus sportlich-aggressiv. … so kann man es heute ja fast schon mit der Angst zu tun bekommen, wenn man ein aktuelles Audimodell im eigenen Rückspiegel sieht – allein die Frontleuchten der aktuellen Audimodelle signalisieren durch ihr Design („böserblickmäßig“) ja schon irgendwie aggressive Sportlichkeit. Leider – und hierin sehe ich nun auch die Kehrseite dieses neuen Audi-Images – fahren einige Fahrer aktueller Audimodelle dann auch so, wie ihr Auto aussieht … Ich möchte hier zwar keinesfalls etwas pauschalisieren (so fahren sicherlich auch die meisten Fahrer neuerer Audimodelle zivilisiert), aber dennoch sind mir persönlich doch – und dies schon seit einigen Jahren – im alltäglichen Straßenverkehr vor allem die Fahrer jener übermotorisierten neueren Audimodelle negativ und unangenehm aufgefallen – also mit solchen „Aktionen“, wie bspw. zu dicht Auffahren, Drängeln und andere Rücksichtslosigkeiten. Meiner Meinung nach, haben hier jene unangenehmen Fahrer neuer Audimodelle in punkto Raserei und Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr, die „bösen Buben“ von einst – denn früher waren dies ja eher die BMW-Fahrer – inzwischen längst überholt.
    … wenn ich solches Fahrverhalten dann im aktuellen und alltäglichen Straßenverkehr erlebe, da sehne ich mich dann doch eher wieder nach dem „Biedermann-Image“ von Audi von früher zurück …

    Aber, wie geschrieben, dies alles hier mal nur am Rande, und dies ist auch alles nur mein ganz persönlicher Eindruck; d.h., es liegt mir hier fern, alle Fahrer neuerer und sportlicher Audimodelle über einen Kamm zu scheren.

    Viele Grüsse

    Sandra

  4. Hallo Chris!
    Von den Audi-Werbequartetten habe ich je eins aus 1990,1991 und 1993. Sicher bin ich mir, dass es auch 1997, als FXS in den letzten Zügen lag, nochmal eins gab (hab ich komplett bei Ebay gesehen), in dem dann auch mal wieder ein paar Autos gegen 97er Modelle getauscht wurden.
    Viele Grüße,
    Bastian

    • Das hier abgebildete Spiel ist definitiv von 1997 oder später, jedenfalls wird für gleich mehrere abgebildete Autos das Baujahr 1997 angegeben (etwa 1A, ein Audi A4 2.4). Grüße Chris

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