Polizei im Einsatz (Berliner)

Polizei im Einsatz ist das interessante Polizei-Quartett von Berliner Spielkarten mit Nr. 6316715 mit Berliner Spielkarten 6316715 • ca. 1973-74 • Titel: Funk-Kradfahrer • Schon sehr bedauerlich, dass die Polizei heute nicht mehr über solche enormen Koteletten verfügt, wie der hilfreiche Beamte auf Karte 1a. Und auch sonst hat sich das Bild des Freundes und Helfers in den letzten 50 Jahren erheblich verändert. Das macht das Blättern in diesem informativen Polizeiquartett zu einem nostalgischen Vergnügen! Voller Spannung begleitet man die – durchgehend männlichen – Polizeikräfte beim Streifendienst mit Dienstpferd und Diensthund, in der Funksprechzentrale und am Fernschreiber, im Hubschrauber und im Lautsprecherwagen und sogar beim Skatspielen auf der Wache. Trotz der kindgerechten Darstellung der Polizeiarbeit ist auch für ein bisschen Tatort-Feeling gesorgt. Denn die letzten acht Karten beschäftigen sich mit dem seltsamen Fall des vermissten Michael, der nur dank intensiver Fahndung leicht lädiert aber lebendig wieder gefunden werden konnte.

Das Ganze kommt durchaus pädagogisch wertvoll rüber, passend zum damaligen Berliner Spielkarten Slogan „spielen und lernen“,  der auf die Rückseite der Box geprägt ist. Hier die Varianten von Polizei im Einsatz:

  • ca. 1971: Nr. 501119, Titel: Opel Rekord + Motorrad
  • ca. 1972: Nr. 6316715, Titel: Funkkradfahrer, Titelbild ohne weißen Rand*
  • ca. 1974-75: Nr. 6316715, Titel: Polizeihubschrauber
  • ca. 1977: Nr. 6314715, Titel: Funkkradfahrer (Brandenburger-Tor-mit Herz-Logo)
  • ca. 1978: Berliner Spielkarten, Nr. 6316715, Titel: Hubschrauber (grüner Rand oben und unten)
  • ca. 1979: Berliner Quartett, Nr. 6316715, Titel: Hubschrauber (grüner Rahmen/Stanze), Rückseite Go-Bang
  • ca. 1979: Nr. 6316715, Titel: Hubschrauber (grüner Rahmen/ohne Stanze), Werberückseite Transeuropa
  • ca. 1979: Berliner Quartett, Nr. 6316915, Titel: Funkkradfahrer, neues Bild (grüner Rand oben und unten)

*Bei der 72er-Version bin ich mir nicht sicher, vielleicht weiß jemand Näheres? • Seltenheit: ◊◊◊ Wert: €-€€

Formel-Rennwagen (Berliner)

Das Formel-Rennwagen-Quartett von Berliner Spielkarten (Nr. 6316781) enthält Formel V, Super Vau, Formel II und Formel 1 wie Ferrari 312 T und JPS-Lotus 72 der Saison 1975. Berliner Spielkarten 631 6781 • ca. 1975 • Titel: Lochmann F3 • Komisch, dass so viele Rennwagen-Quartette mit irgendwelchen No-Name-Autos auf dem Deckblatt an den Start gehen! Dieses hier etwa hat einen völlig unbekannten 160-PS-Formel 3 auf der verkaufstechnisch wichtigen Pole-Position. Dabei sind hier neben diversen Formel V, Super V, 2 und 3 auch immerhin acht legendäre Formel 1 enthalten: John Player Lotus 76 (eigentlich ein 72), McLaren M23, Tyrrell 007 und Spitzentrumpf Ferrari 312/T (Konstrukteursweltmeister der Saison 1975). Es ist übrigens vielleicht auch das Formel-Quartett mit den langsamsten Rennwagen (der Schnellste schafft gerade mal 290 km/h). Dennoch ein hübsches buntes Quartettspiel!

Hier hab ich die diversen Varianten auseinandergefummelt, viele mit zweisprachigem Deckblatt (Formel-Rennwagen/Voitures de course F. 1):

  • ca. 1975: Formel-Rennwagen, Nr. 6316781, Titel: Lochmann F3, Deckblatt und Karten deutsch (siehe oben)
    – Deckblatt deutsch, Karten zweisprachig
    – Deckblatt und Karten zweisprachig
  • ca. 1976: Formel-Rennwagen, Nr. 6316781, Titel: Osella FA2 BMW, Deckblatt, deutsch, Karten zweisprachig
    – Brandenburger-Tor-Logo, Nr. 6314781, Titel: Ferrari 312 T, Deckblatt deutsch, Karten zweisprachig
    – Brandenburger-Tor-Logo, Nr. 6314781, Titel: Ferrari 312 T, Deckblatt und Karten zweisprachig
  • ca. 1977: Rennwagen, Nr. 6316897, Titel: March 742 BMW, Deckblatt und Karten deutsch
  • ca. 1978: Formel-Rennwagen, Nr. 6316981, Titel: grüner Quizrahmen (1a = McLaren M23) und Karten deutsch
    – Quizrahmen und Karten zweisprachig
    – Brandenburger-Tor-Logo, Nr. 6314981, Titel: Ralt RT 1, Deckblatt und Karten zweisprachig
  • ca. 1979: Formel-Rennwagen, Brandenburger-Tor-Logo, Nr. 207, Titel: Ralt RT 1, Deckblatt und Karten zweisprachig

Da die Kartensätze von ca. 1975 und ca. 1976 identisch sind, ist es schwer zu sagen, welche Version eher erschienen ist. Weil das Deckblatt mit dem gelben Autoricambi-Osella auch im ca. 1976 veröffentlichten Sammelpaß abgebildet ist, nehme ich an, diese Version ist die spätere. Übrigens scheint die abgebildete Variante mit rein deutschem Text nur recht selten aufzutauchen. • Seltenheit: ◊◊◊◊ Wert: €€-€€€

Pisten-Flitzer (Bielefelder)

Das Bielefelder-Spielkarten-Autoquartett "Pisten-Flitzer" hat einen March-BMW Formel 2 auf dem Titel und enthält den Niki Lauda Ferrari 312 B3, Jägermeister-March, Brabham-Ford Formel Atlantic und mehr. Logos: Joker, tms, TopTrumpf.Bielefelder Spielkarten 0296 • 1975 • Titel: March 732 BMW • Wie wär’s mal wieder mit einem grundsoliden Rennwagen-Quartett, sogar „mit den neuesten Typen“? Dieses Spiel beschränkt sich allerdings auf Formel 1, Formel 2, Formel Atlantic und Formel Super V. Legendäre Formel 1 der Vor-Turbo-Ära wie Ferrari 312 B3, JPS-Lotus 72 D, Marlboro-McLaren M 23, Tyrrell 007 und UOP-Shadow DN 3 brettern hier allesamt durch die gleiche Kurve. Wie häufig bei Bielefelder sind die Karten identisch mit einem ASS-Quartett, in diesem Fall Rennwagen von 1975, Nr. 3235/1, Titel Lola-Ford BDA. Damit’s nicht so auffällt, wurde die Kartenreihenfolge geändert und der Text auf einen knallroten Hintergrund gesetzt. • Seltenheit: ◊◊◊◊ Wert: €€-€€€

 

Motorräder (FX Schmid) b

Das Motorräder-Quartett von FX Schmid München von 1973 trägt die Nummer 53822 und enthält BMW R50/5, Honda CB 500, Haley-Davidson Electra-Glide, Honda Dax, Münch 1200 TTS und MV Augusta 750 S.FX Schmid 53822 • 1973 • Titel: BMW R 50/5 • Auf dicken Motorrädern herumzucruisen war nicht schon immer ein Hobby rüstiger Rentner – in den Siebzigern gab es wenig Cooleres als eine Honda CB 750, eine Moto Guzzi oder eine MV Augusta. Wer es noch individueller mochte, griff zur Herkules Wankel oder am besten gleich zur Münch 1200 TTS (mit NSU-Doppelscheinwerfer). Aber auch die Krafträder der Schnapsglasklasse (Kreidler Florett, Honda Dax) machten einiges her! Ein wirklich schönes Motorrad-Quartett, abwechslungsreicher als viele andere Beispiele des Genres.

Hier eine Auflistung der großformatigen FXS Motorrad-Quartette mit Nr. 53822:

  • 1969: Titel Clymer-Münch (coloriert, 36 Karten)
  • 1970: Titel BMW (coloriert)
  • 1971: Titel Harley-Davidson Electra-Glide
    – Deckblatt-Version Bergmann, Titel Kreidler Florett RS
  • 1972: Titel Harley-Davidson Electra-Glide
  • 1973: Titel BMW R 50/5
  • 1974: Titel Suzuki GT 380 k
  • 1975: Titel Münch 1200 TTS-E
  • 1976: Titel: Rotgekleideter Fahrer auf Honda GL 1000 Gold Wing
  • 1977: Titel: Hellgekleideter Fahrer auf Honda GL 1000 Gold Wing
  • ca. 1978: Motorräder Doppelspiel, Nr. 62122, Titel: zwei Motorräder

Ab 1978 wurde die Serie im kleineren Format und mit wechselnden Namen und Nummern fortgeführt. Außerdem konnte sich der Biker-Nachwuchs noch diverse Miniquartette in die Lederjacken-Taschen stecken. • Seltenheit: ◊◊◊-◊◊◊◊ Wert: €€

3 DDR-Quartette (Pössneck)

Auch in der DDR wurden Quartette produziert, jedoch stand mehr der pädagogische Nutzen im Vordergrund. So entstanden im Verlag für Lehrmittel Pössneck zahlreiche „Lehrquartette“ rund um Märchen, Pflanzen, Indianer, Musikinstrumente, Geografie, den Wetterbericht und vieles Erbauliche mehr – sorgfältig gemacht, allerdings zumeist in schrecklich altbackener Optik (Herstellung: Altenburger Spielkartenfabrik). Hier drei Beispiele, die sicher nicht nur für Ostalgiker interessant sind:

Geschichte der Kraftwagen ist das einzige DDR-Autoquartett und wurde von Pössneck herausgegeben und von der Altenburger Spielkartenfabrik Made in GDR gedruckt.

Geschichte der Kraftwagen • Pössneck 334 827 7 • 1990 • Titel: BMW Dixi • Das einzige Autoquartett „von drüben“. Mit 36 großformatigen Karten im Pappschuber plus 32-seitige Broschüre ist es eigentlich gut ausgestattet – aber herrjeh! Während es im Westen schon Anfang der 70er-Jahre fast nur noch Farbfotos gab, sieht man hier nur Illustrationen. Zwar sind ein paar interessante Autos enthalten (etwa der schnittige DDR-Renner Melkus, ein sowjetisch-tschechisches E-Mobil und ein mächtiger 150-Tonnen-Muldenkipper), aber ein Großteil der „Kraftwagen“ stammt aus der Schnauferl-Zeit. Und technische Angaben finden sich nur bei einer einzigen Karte, dem Mazda 323. Insgesamt also nicht gerade das, was ein cooles Schulhofspiel ausmacht …! Die erste Auflage dürfte von 1985 datieren, meine dritte Auflage ist vom Wendejahr 1990 – tja, damals konnten auch die DDR-Kids schon Deutsche Auto-Asse, Sport-Flitzer und Italo-Renner im Westen kaufen. • Seltenheit ◊◊◊ Wert: €€

Das Pössneck-Lehrquartett Geschichte der Schiffahrt wurde in der Altenburger Spielkartenfabrik, Thüringen, DDR, hergestellt und hat 36 Quartettkarten im Pappkarton.Geschichte der Schiffahrt • Pössneck 334 781 3 • 1982 • Titel: Segelschiff • Auch bei diesem Quartett steht eher die Wissensvermittlung als der Spielspaß im Vordergrund. Vom Indianer-Einbaum über Koggen und Klipper bis hin zu Containerfrachter und Luftkissenboot werden diverse Schiffsmodelle vorgestellt. Zeichnungen und Konzept erinnern an das erste Piatnik-Schiffe-Quartett, das jedoch gut zehn Jahre älter ist. Aber auch hier fehlen Angaben zum Trumpfen, womöglich galt dieses darwinistische Spielprinzip als unsozialistisch… Dafür kann man in der beigelegten Minibroschüre schmökern. • Seltenheit ◊◊◊ Wert: €-€€

Der Friede muss bewaffnet sein von Pössneck/Alternburger Spielkartenfabrik ist ein Propaganda-Lehrquartett rund um die Volksarmee im Kalten Krieg.Der Friede muss bewaffnet sein • Pössneck 334 739 9 • 1980 • Titel: MiG 21 „Du wirst Soldat, junger Freund, in ein paar Jahren ist es soweit, und die Zeit trägt Sieben-Meilen-Stiefel.“ Ich frage mich, ob die angesprochenen Kinder die pathetischen Sätze aus dem Begleitheft ernst genommen haben. Vollends lächerlich macht sich dieses Propaganda-Quartett mit seinen Illustrationen, auf denen die als hochmodern und leistungsfähig gepriesene sozialistische Waffentechnik ausschaut wie aus den Fünfziger-Jahren. Gezeigt wird alles, was die Volksarmee im Kalten Krieg aufzubieten hatte, inklusive sowjetische T-55-Panzer und MiG-Jäger und sogar eine Feldbäckerei (bei der Toastbrot-Produktion). Insgesamt ein historisch hoch interessantes Stück DDR. Im Vergleich zu den anderen Pössneck-Spielen sind die Quartette mit politischen Themen übrigens recht gesucht und erzielen ordentliche Sammlerpreise. • Seltenheit ◊◊◊◊ Wert: €€€€

BMW einst – jetzt (FX Schmid)

Das BMW-Autoquartett von FX Schmid Münchener Spielkartenfabriken Nr. 53022 hat einen gezeichneten BMW 528 auf dem Titel sowie BMW 1600 GT, BMW-600, Isetta, Glas V8, 503, 502, Dixi und andere auf 36 Karten.FX Schmid 530 22 • 1968 • Titel: BMW 328 Sport • Das erste Quartett ausschließlich mit Fahrzeugen der bayerischen Edelmarke mit dem beliebten Überhol-Prestige … Naja, von vier Rennwagen abgesehen, würden die hübsch colorierten BMW-Modelle dieses Spiels heutzutage kaum noch die linke Autobahnspur unsicher machen können. Dabei gehörten zum Beispiel der legendäre BMW 507 oder der schicke BMW 2000 CS ihrerzeit durchaus zu den rasantesten Sportwagen des Landes. Außerdem enthalten: die formschönen Knutschkugeln Isetta und BMW 600, vier Motorräder und sogar ein paar Modelle des gerade übernommenen Konkurrenten Glas.

Hier eine Liste der alten BMW-Autoquartette von FX Schmid, Nr. 53022:

  • 1968: Titel BMW 328 Sport (36 Karten)
  • 1969: Titel BMW 2500 auf weiß  (36 Karten)
  • 1970: Titel BMW 2500 auf weiß  (32 Karten)
  • 1971: Titel BMW 2500 auf blau (70-er Kartensatz)
  • 1972: Titel BMW 2500 auf blau (32 Karten)

Ab 1988 veröffentlichte FX Schmid noch ein paar weitere BMW-Quartette. Laut Herbert Kutters Katalog gibt es vom Vorkriegs-BMW 303 (Karte 1c) auch Varianten mit violettem statt braunem Kotflügel… • Seltenheit: ◊◊-◊◊◊ Wert: €€-€€€

 

Prototypen (FX Schmid) d

Das FX Schmid Autoquartett Prototypen Nr. 53922 enthält Stylingstudien vom Genfer Autosalon wie Bertone Runabout, Pininfarina Modulo, BMW Turbo, Lotus Esprit, Lamborghini Countach und Elektroautos.FX Schmid 53922 • 1973 • Titel: BMW Turbo • Als Fan des 60er- und 70er-Jahre-Autodesigns in seiner unverwässerten Form kommt man um die wunderbaren Prototypen-Quartette von FX Schmid nicht herum. Denn soviele bahnbrechende Stylingstudien gibt es in kaum einem anderen Quartett zu sehen. In dieser Ausgabe sind gleich mehrere Modelle in echten Fotos dabei, die in früheren Jahrgängen noch als colorierte Bilder enthalten waren, etwa der spektakuläre Pininfarina Modulo. Der BMW Turbo vom Deckblatt war übrigens Vorbild für den BMW M1, Deutschlands Supercar der späten 70er! Mittlerweile habe ich alle sechs Spiele im Großformat.

Aus Spaß nun eine vergleichende Übersicht aller Spiele der Reihe:

Die 6 Prototypen-Autoquartette von FX Schmid München, Nr. 53922, zeigen Stylingstudien der Autodesigner wie Pininfarina und Bertone etwa auf dem Turiner Salon oder Genfer Salon.

1969: Titel Manta Bizzarini. Die erste Ausgabe mit 36 Karten, ausschließlich mit colorierten Bildern. Immerhin 17 Karten sind einzigartig, unter anderem eine grandiose Cadillac-Studie von Raymond Loewy. Der Ghia Rowan Elektro-Stadtwagen hat hier noch die GB-Flagge. Einer der ersten Quartettblog-Beiträge! Seltenheit: ◊◊-◊◊◊ Wert: €€

1970: Titel Bertone Runabout. Ab jetzt haben die Spiele nur noch 32 Karten. Die meisten der 13 neuen Modelle sind im Nachfolger erhalten, nur Moretti Fiat 128  und GM 511 Stadtwagen sind einzigartig. Ansonsten tauchen hier erstmals Design-Klassiker wie Bertone Runabout, Opel CD und Ferrari 512-S Berlinetta auf und der Ghia Elektrowagen hat die US-Flagge bekommen. Seltenheit: ◊◊◊ Wert: €€€

1971: Titel AMC AMX/3. Hinter dem tollen Deckblatt findet man meist den Kartensatz der 1970er-Ausgabe. Der seltenere 1971er-Kartensatz enthält 9 neue Autos, etwa Bertone Stratos und Pininfarina Modulo, die aber allesamt – bis auf das Titelauto – im Nachfolger enthalten sind. Ausgerechnet das Titelmotiv ist allerdings nicht im Spiel selbst zu finden! Bizzarini Manta und Opel CD tauschen hier aus unerfindlichen Gründen die Plätze. Seltenheit: ◊◊◊ bzw. ◊◊◊◊ Wert: €€€-€€€€

1972: Ferrari BB (als Ferrari Z bezeichnet). Erstmals tauchen hier echte Fotos vom Genfer oder Turiner Automobilsalon auf. Es sind 11 neue Karten – doch halt, zum Beispiel den Ferrari P5 gab es schon als coloriertes Bild! 4 Bilder sind einzigartig: De Tomaso 1600, Ital Design Boomerang (ohne technische Angaben!), Bertone Lancia HF (sehr rotstichig) und Pininfarina NSU Ro 80 von vorne. Die Fotos von Ferrari BB und Z sind vertauscht, ein Fehler, der bis zum Ende der Quartettreihe nicht korrigiert wurde. Seltenheit: ◊◊◊-◊◊◊◊ Wert: €€€

1973: BMW Turbo. Im Vergleich zum Vorgänger 18 neue Karten, allerdings inklusive vier oder fünf Fotos von Autos, die es in früheren Ausgaben als colorierte Bilder gab. Der NSU Ro 80 ist jetzt mehr seitlich abgebildet und wurde woanders einsortiert. Der Boomerang hat nun Daten und einen riesigen Maserati-Dreizack. Leider sind alle neuen Karten im Nachfolger, keine Karte ist einzigartig. Seltenheit: ◊◊◊ Wert: €€€

1974: Autobianchi A 112 Abarth. Das letzte Spiel der Serie war offensichtlich länger in Produktion – meine Ausgaben haben die Druckcodes 1173 und 275. Es enthält 4 neue Karten, die logischerweise auch nur hier zu finden sind: das Titelauto, Bertone Fiat 128, Porsche FLA und Ghia Ford Mustang. Immerhin noch 3 Gefährte sind mit colorierten Bildern dabei. Seltenheit: ◊◊◊ Wert: €€-€€€

Allen Prototypen-Quartetten gemeinsam ist die Kartengestaltung mit etwas Erklärtext in einem Kasten und nur vier Angaben. Die Autos wurden mehr oder weniger nach Hubraum sortiert, die letzten vier Karten sind jeweils Stadtautos. 3 Autos sind  in allen Quartetten zu finden: Ghia Rowan (mit dem gleichen Bild), Ferrari Dino Ginerva und Ferrari Berlinetta P5 (mit unterschiedlichen Bildern). Ach ja, und 1987 erschien noch ein Prototypen-Quartett im Skatformat, Nr. 50123.8, Titel ein bläulicher Kleinwagen mit Flügeltüren (VW Scooter). Dieses Spiel fehlt mir noch.